DJP-Extra-Beitrag: Polizei Hamburg blamiert sich auf Twitter

Dies ist ein Extra-Beitrag wegen der Interaktion mit dem Bewährungshelfer (bzgl. Führungsaufsicht) Anfang Mai (erste monatliche Meldung) (Was bedeutet das?).

Am 1. Juli twittert die Polizei Hamburg eine ominöse Postkarte, die ihnen angeblich ein Schüler geschickt hat. Die Polizei erntet danach dafür einen ausgewachsenen Shitstorm. Natürlich bedankt sich “Ben” darauf für die tolle Arbeit der Polizisten, aber nicht allen, denn der findige Schüler hat sich als Empfänger spezifisch gerade für die Landesbereitschaftspolizei (die kennt doch jedes Kind) entscheiden.

Postkarte Ben Polizei Hamburg
© Foto: Polizei Hamburg – Twitter

Für eine Briefmarke war auch kein Platz mehr auf der Karte. Daher, so die twitternden Polizisten, hat er diese in einem Briefumschlag an die LBP geschickt.

Weiter erzählen die Polizisten, der BRIEF sein authentisch und, Zitat, “Ben gibt es wirklich. Er ist Jugendlicher und hat die Karte selbst verfasst”.

Viele Bürger sind da aber ganz anderer Meinung. Einer der User bedankt sich zum Beispiel bei Ben dafür, dass er ihm die Abkürzung “LBP” beigebracht hätte, diese hätte er als Erwachsener nämlich vorher nicht gekannt. Dazu muss man wissen, dass dieses Akronym, das Ben auf seiner Postkarte verwendet, in der Regel von Erwachsenen verwendet wird, die Bezug zu Polizeistrukturen haben. Ben kennt es aber.

Auch schreibt er, verdächtig erwachsen und praktischerweise zur derzeitigen Stimmung passend: “Situation die sich gerade in den USA geeignet hat”.  Wir wissen ja nicht, wie es Ihnen geht, aber wir haben als Kinder jedenfalls immer “in Amerika” und nicht “in den USA” gesagt.

Die Lehrerin hätte ihm den Auftrag erteilt. Auch diese Aussage hört sich verdächtig nach Polizeijargon an.

Da aber dann das Schriftbild auch noch sehr erwachsen aussieht und in Hamburg gerade Sommerferien sind, gibt es berechtigterweise Zweifel an der Echtheit der Karte.

Die Polizei kann das überhaupt nicht verstehen, denn schließlich hat sie ja selbst FESTGESTELLT, dass es Ben wirklich gibt und dass der BRIEF authentisch sei.  Sie bezeichnet die Kritik und die Zweifel als “Hatespeech”.

Der Druck wuchs soweit, dass die Polzei Hamburg dann auf einmal auf die Frage antwortete, woher sie denn wüsste, dass die Karte echt sei, dass sie vorher mit der Mutter von Ben telefoniert hätte.

Naja, es handelt sich eben aber nur um Aussagen von Polizisten, die die Postkarte ja schließlich selbst veröffentlicht haben. Das reicht vielen Menschen eben nicht mehr. Somit muss die Polizei die Kritik über sich ergehen lassen. Im Endeffekt ist der Schuss nach hinten losgegangen.

Selbst wenn die Postkarte von einem Schüler wäre, dann fragt man sich doch, wieso das medial so ausgeschlachtet wird. Hat die Polizei es in der derzeitigen Diskussion so dringend nötig, ihre Handlungsweisen von außen legitimieren zu lassen, oder sollte das Ganze ein Ablenkungsmanöver sein, das gründlich missglückt ist?

Man vermag es nicht zu verstehen. DJP publiziert nur belegte Tatsachen als solche. Ein Beweis dafür, dass die Karte nicht von Ben ist, können wir freilich nicht erbringen. Auch nicht den, dass die Polizei sie selbst verfasst hat. Indizien für beides erkennen wir aber aus o.g. Gründen sehr wohl. Wir würden auch niemals Ben beleidigen, denn schließlich besteht aus unserer Sicht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass ein Ben die Postkarte verfasst hat. Am besten macht sich jeder sein eigenes Bild von der Postkarte.

Hier ein Link zu unserem Twitter-Account  (wir haben für Sie retweetet):

Twitter-Account von Das Justitia-Paradoxon

Und der zum Original-Tweet der Hamburger Polizei:

Twitter: Ben und die Hamburger Polizei

Auch zwei Mitarbeiter des Mainzer Innenministeriums und einer des LKA bei Corona-Party dabei

Am 18.05.2020 sollen um die 40 Polizisten  in Mainz eine Corona-Party gefeiert haben. Dabei sollen die pandemiebedingten Schutz- und Hygienemaßnahmen von den Ordnungshütern selbst ignoriert worden sein. DJP berichtet: Mainzer Polizisten feiern Corona-Party.

Nun berictet der SWR, dass sich sogar zwei Mitarbeiter des Mainzer Innenministeriums und einer des Landeskriminalamtes an der amtlichen Corona-Party beteiligt haben sollen.

Laut Thomas Brühl, Leiter der Abteilung “Polizeieinsatz” des Polizeipräsidiums Mainz, seien nun gegen 42 Polizeibeamte und gegen den einen des LKA Disziplinarverfahren sowie gegen die zwei Mitarbeiter des Innenministeriums Ermittlungen eingeleitet worden.

Genau von solchem Verhalten handelt doch das hiesige Projekt. Von rheinland-pfälzischen Gesetzes- bzw. Regelhütern, die sich selbst nicht an Gesetze und Regeln halten. Die hiesigen Berichte bestätigen ja geradezu die Darstellung dieser Handlungen. Man kann bei über 40 Leuten auch schlecht von Einzelfällen sprechen, sondern eher von einem Kollektivversagen in diesem Falle. Sicherlich sind nicht alle Regelhüter schlecht. Sicherlich gibt es auch gute. Es gibts aber eben auch welche, die so handeln. Aber man merkt auch, dass die Menschen langsam aufwachen. Es wird Zeit, dass diese Strukturen reformiert und überarbeitet werden, bevor sich das alles ständig weiter verschlimmert.

Hier der Link zum SWR-Bericht:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/polizisten-missachten-corona-regeln-100.html

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Rheinland-Pfalz am 27.05.2020

Mainz – Ab dem 27.05.2020 werden weitere Corona-Maßnahmen in Rheinland-Pfalz gelockert. Die Landesregierung hat heute durch Erlass der Achten Corona-Verordnung die Bedingungen veröffentlicht, unter denen die Corona-Regeln gelockert werden. DJP gibt hier einen Überblick über das, was ab Mittwoch unter welchen Bedingungen wieder möglich ist.

Großveranstaltungen

Ab Mittwoch sind Großveranstaltungen bis zu 100 Personen wieder erlaubt. Dies aber nur, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden. Zudem muss die Personenzahl begrenzt und eine Datenerfassung gewährleistet sein.

Fitnessstudios

Im Fitnessstudio darf sich maximal eine Person auf zehn Quadratmetern Fläche aufhalten. Wenn Geräte gleichzeitig genutzt werden, muss ein Abstand von drei Metern zwischen diesen liegen. Situationen, in denen es zu direktem Kontakt mehrerer Sportler kommen könnte, bleiben verboten.

Spielbanken, Casinos u.ä.

Auch diese dürfen nun wieder öffnen. Allerdings sind hier auch Beschränkungen vorgesehen. Es dürfen so viele Personen eintreten, wie Spielgeräte vorhanden sind. Der Mindestabstand muss nicht eingehalten werden, wenn eine Trennscheibe zum Schutze der Gäste vorhanden ist.

Schwimmbäder

Für Freibäder gilt: Auch im Schwimmbecken ist der Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten. Umkleidekabinen und Duschen sind nur allein oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt nutzbar.

Flohmärkte

Auch Märkte im Freien dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen.

Theater, Kinos usw.

Auch diese dürfen wieder geöffnet werden, wenn die Bestuhlung den Mindestabstand von anderthalb Metern zulässt.

Gastronomie

Diese darf nun bis 22.30 Uhr geöffnet sein.

Aussage von Malu Dreyer (SPD)

Die Ministerpräsidentin begründete die Lockerungen wie folgt: “Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen der letzten Wochen können wir nun sorgfältig und mit Bedacht einen weiteren Schritt hin zu mehr Öffnung wagen.”

Kritik an der sehr späten Bekanntgabe

Die Bekanntgabe der Bedingungen  einen Tag vor den angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist auf Kritik gestoßen. Die Betreiber der jeweiligen Stätten haben zu wenig Zeit für die entsprechenden Anpassungen und Vorbereitungen. Dadurch könnte es passieren, dass es einige nicht schaffen, gleich am 27.05.2020 wieder zu öffnen.

Rheinland-Pfalz: Mainzer Polizisten feiern Corona-Party

Mainz – Zahlreiche Medien berichten übereinstimmend über eine Corona-Party am 18.05.2020 in Mainz, die nicht von der rheinland-pfälzischen Polizei aufgelöst, sondern selbst gefeiert wurde. Dieser Skandal sorgt derzeit deutschlandweit für Aufregung.

Den erschreckenden Berichten zufolge haben etwa 40 Menschen -darunter Polizisten- in Mainz ausgelassen in einer Kneipe eine Corona-Party gefeiert. Die Polizisten sollen demnach am 18.05.2020 außer Rand und Band, weil mit zu wenig Abstand und ohne Mundschutz, gefeiert haben.

Die Kneipe soll auch länger als bis 22.00 Uhr geöffnet gewesen sein. Das ist derzeit in Rheinland-Pfalz aufgrund der Corona-Pandemie ebenfalls nicht erlaubt. Nach dem Auftauchen einer Streife sei die Party dann aufgelöst worden, heißt es außerdem. Der Wirt  soll sich dann wegen der unerlaubt längeren Öffnung selbst angezeigt haben.

Der polizeilichen Corona-Party sollen Beförderungen vorausgegangen sein. Davor hätte außerdem eine Trauerfeier für einen Kollegen stattgefunden, zu welcher die feiernden Polizisten wegen den Corona-Regeln nicht gehen durften.

Das alles war offensichtlich Anlass genug für die Ignoranz  grundlegender Corona-Regeln durch Ordnungshüter selbst.

War dafür negative Schwarm-Intelligenz oder einfach Gleichgültigkeit in Bezug auf die Corona-Pandemie, den geschworenen Eid und das Ansehen der Polizei verantwortlich? Man vermag den Sinn nicht zu erkennen. Klüger wäre es sicherlich gewesen, die Polizisten hätten die Corona-Party wenigstens heimlich und nur unter sich gefeiert. Zum einen wären dadurch keine Zivilisten durch die Verstöße gegen die Corona-Regeln gefährdet worden und zum anderen hätten die Polizisten nicht ihre tatsächliche Gesinnung öffentlich demonstriert. Vertuschen kann man eben keine Regelverletzungen, die offensichtlich, vielfältig und öffentlich begangen werden.

Die Corona-Regeln stoßen auf immer größeren Widerstand in der Bevölkerung. Wenn man ständig Politiker ohne die selbst verordneten Masken sieht und Polizisten, die in der Öffentlichkeit Corona-Partys feiern, dann braucht man sich darüber wirklich nicht zu wundern. Für eine größere Akzeptanz für die Corona-Regeln sorgt ein solches Verhalten sicherlich nicht. Zudem darf nicht verkannt werden, dass solche Aktionen Verschwörungstheorien nähren können. Das ist absolut unverantwortlich.

In einer Mitteilung der Polizei vom 20.05.2020 heißt es: “Dieses Verhalten ist keineswegs ein Kavaliersdelikt und wird mit aller Konsequenz aufgeklärt.” Außerdem: “Es ist für die Führung der Polizei in Mainz nicht akzeptabel, dass offensichtlich eine kleine Gruppe Polizeibeamter das gute Ansehen der Mainzer Polizei mit diesem nicht zu tolerierenden Verhalten schädigt.”  Es beruhigt uns, dass das wenigstens so gesehen wird.

Interessant finden wir, dass die Polizei das unserer Ansicht nach durchaus dadurch versucht herabzuspielen, dass sie von einer “kleinen Gruppe” spricht. Ganz offensichtlich war die Gruppe gar nicht so klein. Außerdem kann man bei vielen Polizisten nicht den typischerweise gerne genutzten Begriff “Einzelfall” verwenden. Eine Gruppe bedeutet nämlich gerade, dass genug dabei waren, die das hätten stoppen können.  Jeder einzelne Polizist hätte etwas tun können. Das ist aber nicht passiert. Auf DJP findet man viele nachgewiesene Verstöße von rheinland-pfälzischen Staatsdienern (zum Beispiel: Verstöße gegen die Unschuldsvermutung). Es schaut immer mehr danach aus, dass in Rheinland-Pfalz flächendeckend bei den hiesigen Regelhütern der Irrglaube  zu existieren scheint, dass diese sich selbst nicht an Regeln zu halten brauchen. Das ist wirklich bedenklich.

Die Polizei hätte interne Ermittlungen eingeleitet. Zudem hat sich der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) eingeschaltet. Den Beamten und dem Wirt, der wenigstens die Größe hatte, sich selbst anzuzeigen, drohen nun angeblich Konsequenzen. DJP zweifelt daran und glaubt, dass die Sache wohl in Vergessenheit geraten könnte. Wir bleiben aber natürlich dran und lassen das nicht zu. Es besteht hier eindeutig ein öffentliches Interesse. Die Gesellschaft wird daher darüber zu informieren sein, ob die Regelbrecher angemessen sanktioniert wurden.

Weitere Presseberichte darüber, regional und bundesweit:

UPDATE 03.07.2020:

Laut dem Leiter der Abteilung “Polizeieinsatz” des Mainzer Polizeipräsidiums, Thomas Brühl, sollen gegen 42 Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet worden sein, wie der SWR berichtet.

Weiter wird berichtet, das nun bekannt worden ist, dass sich an der Corona-Party ebenfalls zwei Mitarbeiter des Mainzer Innenministeriums und einer des Landeskriminalamtes beteiligt haben sollen. Hier geht es zum DJP-Bericht darüber: Auch Mitarbeiter des Mainzer Innenministeriums bei polizeilicher Corona-Party anwesend.

Corona: DJP warnt vor Verschwörungstheorien

Überall begegnen einem  die Verschwörungstheorien um das Coronavirus. DJP warnt davor: Bitte halten Sie sich an die Fakten und die Aussagen der Experten.

Dass das Coronavirus nicht nur eine konkrete und derzeit omnipräsente gesundheitliche Gefahr darstellt, sollte jedem Menschen klar sein. Auch wirtschaftlich wird das Virus die Welt verändern.

Wir sehen aber eine weitere Gefahr: absurde Corona-Verschwörungstheorien.

Überall begegnet man absurden Ideen, wie das Virus entstanden und verbreitet worden sein soll. Plausible Beweise für die realitätsfernen Behauptungen selbsterklärter “Experten” finden sich jedoch nicht.

Man kennt das aus der Vergangenheit: Überall dort, wo die Welt ernste Probleme oder auch Erfolge hat, kommen die Verschwörungstheoretiker aus ihren Löchern und teilen der Welt ihre eigenen Meinungen dazu mit. Zuerst waren die Amerikaner nicht auf dem Mond, dann haben Sie angeblich selbst das World-Trade-Center gesprengt.

Dabei scheint keine Rolle zu spielen, wie viele Gegenbeweise es gibt. Die “Experten” halten an ihrer Meinung fest. Dem scheint der Urwunsch zugrunde zu liegen, dass alles eine einfache Erklärung haben muss. Häufig gibt es eine einzige Familie oder einen Staat, der alles allein entscheidet und regelt. Diese Menschen wollen nicht akzeptieren, dass es einfach viele Nationalstaaten mit unterschiedlichen Interessen gibt. Auch dass es eben nicht für alles eine einfache Erklärung gibt. Manchmal gibt es nicht einmal einen Sinn, wir sind eben nicht in jedem Falle rational handelnde Lebewesen.

Natürlich erfahren die normalen Bürger nicht alles, was sich auf der politischen Ebene abspielt. Dennoch sind die Theorien teilweise wirklich so absurd und die Theoretiker so stur, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann.

Die Amerikaner waren auf dem Mond. Dafür gibt es unwiderlegbare Beweise. Zum Beispiel wird der Mond von Satelliten umkreist, die den Müll, den die Apollo-Missionen zurückließen, fotografieren. Gut, zugegebenermaßen könnte man Fotos fälschen. Eines kann man jedoch nicht fälschen: die drei Laserreflektoren, die damals auf dem Mond aufgebaut wurden. Diese werfen von der Erde darauf gerichtete Laser zurück. Durch die Zeit, die die Strahlen für die Wege benötigen, lässt sich aufgrund der konstanten Lichtgeschwindigkeit der Abstand zwischen Erde und Trabant bestimmen. Dieser Beweis kann nicht widerlegt werden.

Für den Einsturz des World-Trade-Centers sind natürlich auch nicht die Amerikaner selbst verantwortlich. Außer den zig Beweisen, die es dafür gibt, muss man sich eines bewusst machen: ein solches Unternehmen könnte nie geheim gehalten werden. Daran müssten so viele Menschen beteiligt gewesen sein, dass wenigstens einer von diesen ausgepackt hätte. Damit meinen wir nicht nur Staatsbedienstete. Die ominösen Sprengladungen müssten doch irgendwie angebracht worden sein. Das hätten die Menschen in den Hochhäusern mitbekommen – und bestimmt nicht für sich behalten.

Das Coronavirus soll nun von einem Mensch oder einer Entität geschaffen und verbreitet worden sein. Wer an der unfassbar großen wirtschaftlichen Krise ein Interesse haben sollte, bleibt unbekannt. Wir erkennen keinen Profiteur. Vielmehr ist das Virus nicht nur in gesundheitlicher, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein Super-GAU für die gesamte Welt, die wirtschaftlich sensibel miteinander verwoben ist. Wirklich kein Staat profitiert davon.

Wir verstehen gar nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommt, jemand hätte das Virus in die Welt gesetzt – und dafür noch wirtschaftliche Gründe nennt. Die gesamte Medienlandschaft soll außerdem daran beteiligt sein. Tausende beteiligen sich also an der angeblichen Verschwörung, um was auch immer zu erreichen . Das ist wirklich unfassbar absurd.

Uns fallen überhaupt nur wenige “Gründe” ein, wieso jemand oder etwas die Welt in diese Pandemie gestürzt haben könnte: der einzige Staat, der davon “profitieren” bzw. wenig Schaden nehmen würde, wäre das vollständig isolierte Nordkorea. Warum sollte Nordkorea das Virus aber ausgerechnet beim ideologischen Partner, China, positionieren und nicht gleich im feindlichen Westen? Die Pharmaindustrie: vielleicht war es ja ein Pharmakonzern? Seltsam, dass dieser nur eben noch keinen Impfstoff hat und anbieten kann, denn damit würde er gerade jetzt unfassbar viel Geld verdienen. Die Pharmaindustrie wird oft kritisiert, aber von Geheimdienst-Gebaren sind sie dann doch weit entfernt.

Theorien sind eben nur Theorien. Für jede Theorie findet man irgendwo einen Experten, dessen Meinung oder Aussage man dafür instrumentalisieren kann (und wenn er sich nur verrechnet). Es gibt natürlich einen Schuldigen für die Pandemie: das sind wir selbst. 70 % der bekannten Krankheiten sollen von Tieren auf den Menschen übertragen worden sein. Vielleicht ist unser Konsumwahn für das Virus verantwortlich, unsere Gier nach immer mehr – und nicht zuletzt unser Umgang mit den Tieren. Die Erde gehört allen Lebewesen gleichsam, die Nutzungsrechte dafür wurden nicht nach Intelligenz vergeben. Darüber sollten wir mal nachdenken, anstatt die Schuld auf Ominöse zu schieben und mit diesem Blödsinn Zeit zu verschwenden.

Sieht man die vielen schrecklichen Bilder, wie z.B. die Leichen, die von Armee-LKW wegtransportiert werden müssen, die überfüllten Krankenhäuser und all das, dann sollten wir an die Opfer denken und genau überlegen, was wir sagen und tun. Allein schon aus Respekt!

Ein weiterer lesenswerter Bericht dazu: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-schwindel-101.html

 

#WirBleibenZuhause – DJP appelliert: Bitte bleiben Sie Zuhause

#WirBleibenZuhause

Auch DJP bittet darum, die Anweisungen der Bundesregierung zu befolgen, um das Coronavirus weiter unter Kontrolle zu bringen.

Ich bin wahrlich kein Engel und kann mich angesichts meiner Straftaten nicht als Moralapostel aufspielen. Dennoch sage ich – wie jedem bekannt ist – meine Meinung. Mit unseren Projekten erreichen wir viele Menschen. Daher möchte ich diese Möglichkeit nutzen, um Sie darum zu bitten, noch durchzuhalten.

Die Zahlen entwickeln sich ja – soweit ich das beurteilen kann – durchaus positiv. Dennoch ist wichtig, dass dieser Trend fortbesteht. Steigen wir zu früh aus, kann sich dieser Trend ganz schnell wieder zum Negativen verändern.

Ich wurde am 06.04.2020 nach fünf Jahren aus der Haft entlassen. Natürlich hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, als daheim zu bleiben, obwohl ich viel Arbeit habe. Ich denke jeder versteht, dass ich mit Freunden etwas unternehmen will, dass ich Restaurants, Bars und Clubs besuchen will. Ich aber, und das ist interessant, habe absolutes Verständnis für die aktuellen Maßnahmen. Ich halte diese für absolut gerechtfertigt. Und wenn ich mich – gerade jetzt – daran halten kann, dann schaffen Sie das auch. Das ist das, was ich vermitteln will.

Nur wir gemeinsam können das Virus “besiegen”. Einzelne schaffen das nicht. Dennoch kann jeder einzelne Mensch etwas dafür tun. Es ist auch nur ein temporärer Zustand! Wir werden das überstehen!

DJP-Autor Daniel Walochni mit Literaturpreis ausgezeichnet

Daniel Walochni, Begründer und momentaner Betreiber von “Das Justitia-Paradoxon”, ist einer der Preisträgerinnen und -träger des aktuellen Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis für Gefangene.

Der Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis wird alle paar Jahre vergeben. Bereits im Jahre 2018 wurde u.a. dem DJP-Betreiber Daniel Walochni dieser Literaturpreis verliehen. Der prämierte Text hat nichts mit DJP zutun, beweist aber sehr wohl, dass ihm das Schreiben nicht fernliegt.

Daniel Walochni ist sehr dankbar dafür. Ihn freut, dass den Gefangenen durch solch tolle Veranstaltungen eine Stimme gegeben wird. Eine Stimme, die viele von ihnen schon verloren haben.

Das Buch können Sie unter nachfolgendem Link bestellen. Daniel Walochni erhält übrigens keine Beteiligung an dem Buch oder den Bestellungen. Er hält es allerdings  für wichtig, dass die Veranstalter und der Verlag durch den Verkauf unterstützt werden. Außerdem handelt es sich schlicht um ein gutes Sammelwerk:

Begegnungen in der Welt des Widersinns (bei buecher.de)

Autoren: J. B. MaelachDaniel WalochniLinus FörsterStefan AdlerRoland Orlando MoedJohn DoeRero W.Georgij EbermannKenny BergerKrisztina SpielfeldHelmut PammlerHartmut KahleAnna Rockel-Loenhoff

Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis für Gefangene
Mitarbeit: Galli, Thomas; Koch, Helmut H.; Maelach, J. B.; Doe, John; W., Rero; Ebermann, Georgij

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Team von DJP

WhatsApp-Nachrichten nach bis zu einer Woche löschen

Heute wirklich mal sehr off-topic. Nützlich aber allemal. WhatsApp hat vor Kurzem eine neue Funktion eingeführt. Mit dieser lassen sich WhatsApp-Nachrichten nach dem Versenden noch löschen. Nicht nur auf Ihrem Gerät, sondern auch auf dem Ihres Chatpartners. Die Sache hat aber leider einen Haken: Dies ist offiziell nur bis zu 7 Minuten nach dem Versenden möglich.

Allerdings gibt es einen kleinen Trick, mit dem das noch bis zu sieben Tage nach dem Versenden möglich ist. Diesen möchten wir Ihnen hier erklären – Schritt für Schritt:

  1. Starten Sie den Flugmodus und stellen Sie sicher, dass Sie keine WLAN-Verbindung mehr haben.
  2. Schließen Sie WhatsApp komplett, durch Erzwingung die App zu beenden.
  3. Stellen Sie nun das Datum und die Uhrzeit um. Wichtig: Einen Zeitpunkt einstellen, der vor dem Versenden der zu löschenden Nachricht liegt.
  4. Öffnen Sie wieder Whatsapp, tippen Sie länger auf die zu löschende Nachricht und halten Sie diese etwas länger.
  5. Um diese zu löschen dann “Löschen” -> “Für alle löschen” auswählen.

Auch in diesem Falle wird die Nachricht beim Empfänger gelöscht.

Gut Ding will Weile haben?

Heute berichten wir einmal über unseren schönen Hauptstadt-Flughafen “BER”.

Der Deutsche Staat bzw. die Länder und Städte, aber auch große Unternehmen, rühmen sich ja nicht gerade mit Erfolg bei Groß-Bauprojekten, die auch noch im Kostenlimit bleiben. Auch Bauzeiten werden selten eingehalten.

Man denke dabei an die Elbphilharmonie, Stuttgart 21, den Berliner Hauptbahnhof, der ein “kleines” Stück kürzer wurde, als zuerst geplant und -nicht zu vergessen- an die Nord-Süd-U-Bahnlinie in Köln, die momentan etwa die 10-fachen Kosten verursacht, wie zuerst geplant, nebenbei das Kölner Stadtarchiv zum Einsturz gebracht hat und effektiv einen Baufortschritt von einem Meter (ja: Meter) pro Tag erreicht.

Wir Deutschen sind es also gewohnt, dass auf unseren Großbaustellen im Grunde gar nichts so funktioniert.

Aber was bitte ist mit diesem Flughafen BER los?

Vor Kurzem landete eine Maschine dort Not. Die Passagiere mussten etwa sechs Stunden in der Kabine bleiben, weil keine fahrbaren Treppen vor Ort waren. Warum auch – was sollen die auch an einem Flughafen, der erst im Jahre 2040 fertig wird und auf dem dann voraussichtlich die ersten Raumschiffe landen werden.

Spiegel TV drehte vor nicht all zu langer Zeit einen Film, in dem der neue Chef des BER u.a. die Funktionsweise von Türen erklärt. Auch getestet wurden Sie vor laufender Kamera, leider nur mit mäßigem Erfolg. Wenn die Türen funktionieren, dann sind es nur noch etwa 13.000 Mängel, die behoben werden müssen – Zum Glück! 14.000 wären wohl nicht zu schaffen.

Hier das Video von Youtube:

Fazit: Dieser Bericht ist nicht ganz ernst gemeint. Wir hoffen, Sie haben die Satire erkannt. Aber folgendes meinen wir sehr wohl ernst: “Reißt das Ding ab und lasst es von jemandem bauen, der es kann, z.B. von Fraport.” Wir denken, dass es jetzt noch günstiger würde, als einfach weiterzumachen. Manche werden jetzt denken: “Was schreibt ihr da? Ihr seid wohl keine Experten.” Richtig, sind wir nicht, aber diejenigen, die dieses Projekt geplant und gebaut haben, auch nicht!