Besuche Justizangehöriger

Welche Seiten besuchen unsere Freunde der rheinland-pfälzischen Justiz?

Hier ein Auszug einiger Besucher aus der letzten Zeit:

Besucher mit der DJP-Bezeichnung U-0004

DJP-Statistik

Der Besucher mit der DJP-Bezeichnung U-0012

DJP-Statistik

Und der Besucher mit der DJP-Bezeichnung U-0041

DJP-Statistik

Für uns, liebe Leser, ist das sehr interessant.

Wir danken an dieser Stelle den Justizangehörigen dafür, dass sie es uns mal wieder so einfach machen!

Besucherzahlen konstant hoch

Wieder und weiterhin können wir von guten Statistiken berichten. Um zu belegen, dass das nicht auch nur kurzzeitige Schwankungen o.ä. sind, publizieren wir nun auch eine langfristige Statistik.

Diese hiesige Statistik bildet die prozentuale Veränderung zwischen dem aktuellen Mai 2020 und dem Dezember 2019 ab (zum Vergrößern des Screenshots bitte anklicken):

Screenshot Statistik von Das Justitia-Paradoxon vom 25.06.2020

Wir danken Ihnen, liebe Leser, sehr dafür!

Ihr Team von DJP

Statement III vom Seitenbetreiber: Jetzt geht es richtig los! (25.06.2020)

Die Vorbereitungen im Hintergrund sind nun abgeschlossen. Das Justitia-Paradoxon nimmt nun wieder exzessiv seine vordergründige und somit ersichtliche Arbeit auf. Eine Vielzahl von Artikeln und Berichten wird nun folgen. Solche werden nun ständig auf DJP publiziert. Zudem starten weitere Projekte.

Lange haben wir darauf gewartet, dieses Statement zu veröffentlichen. Es sah so aus, als würde es ruhiger auf DJP. Wer das dachte, der hat sich jedoch wieder einmal getäuscht.

Es wird mitnichten ruhiger auf DJP. Ganz im Gegenteil: Es geht jetzt erst richtig los! Und zwar in einer Form an Effizienz, die es so selbst bei uns noch nicht gab.

Die Führungsaufsicht ist nun erst einmal rechtskräftig. Allein dadurch bleibe ich am Ball, weil ich ständig an die vergangenen Jahre erinnert werde, was klar ist. Irgendwie ist es witzig, wenn man überlegt, dass die Führungsaufsicht in meinem Falle in Wahrheit u.a. dem Zwecke dient, mich von meiner hiesigen Arbeit abzuhalten, sie aber im Ergebnis faktisch erst dafür sorgt, dass weitergemacht wird.

Sie haben versucht, mich klein zu halten. Damit sind sie aber gescheitert und sie werden weiterhin damit scheitern. Ganz egal, was auch immer sie tun werden. Sie haben längst verloren. Bereits dann, als sie sich entschlossen haben, die Sache nicht mit mir zu klären, weil sie sich für etwas Besseres halten. Sie glauben, sie sind überlegen. Ernest Hemingway (1899-1961, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist) sagte dazu folgendes:

Es hat nichts Edles, sich seinen Mitmenschen überlegen zu fühlen. Wahrhaft edel ist, wer sich seinem früheren Ich überlegen fühlt.

Natürlich hat der große Hemingway damit Recht. Interessant an diesem Zitat ist auch, dass er von „fühlen“, also einer rein subjektiven Sichtweise schreibt. Sich überlegen zu fühlen, trifft freilich keinerlei Aussage darüber, ob die fühlende Person wirklich überlegen ist.

Man hat versucht, mich mit staatlichen Sanktionen einzuschüchtern. Offenbar haben diese Menschen nicht nur eine seltsame Vorstellung von Recht, sondern auch von Moral. Ich persönlich verstehe nicht, wie sie noch in den Spiegel schauen können, wenn einige Individuen zusammen durch Ausnutzung des staatlichen Apparates eine einzelne Person, die sich dagegen kaum wehren kann, durch staatliche Sanktionen davon abbringen wollen, die Wahrheit über deren oft schlechte Arbeit zu verbreiten, und sich dabei noch stark fühlen. Mit Stärke oder gar Mut hat das rein gar nichts zu tun. Ich selbst finde diese Art und Weise eher peinlich und feige. Um das zu tun, muss man nichts können, außer sich zu verstecken. Insbesondere muss man dafür nicht stark sein. Stärke hätten sie bewiesen, hätten sie die Probleme, die ja nachweislich vorhanden sind, mit einem Strafgefangenen geklärt, seine Sichtweise also legitimiert. Aus seinem Kämmerchen heraus zusammen gegen eine wehrlose Einzelperson vorzugehen, weil man offenbar nicht die Größe und Reife besitzt, mit jemandem zu sprechen, der im Recht ist, den man aber für weniger wertvoll hält, und aufgrund von Ego-Problemen, halte ich für erbärmlich. Der Eine oder Andere tut mir wirklich leid. Diese Hilflosigkeit, Probleme zu lösen und überhaupt erst zu erkennen, wie sie gelöst werden können, ist ein Defizit, den ich keinem wünsche. Teilweise sind sie so eingefahren, dass sie scheinbar nur in der Lage sind, gewaltsam zu handeln. Wenn das – wie bei mir – nicht funktioniert, sind sie hilflos. Ich habe den Respekt vor diesen Menschen daher längst verloren.

Sie besuchen ständig DJP und schauen, was über sie berichtet wird. Wir beobachten das voller Freude.

Das Gefühl von Ohnmacht, das sie nun haben, weil sie sich da selbst hineinmanövriert haben, ist ein Gefühl, das sie nicht oft haben, was aber so sein sollte. Ich muss zugeben, dass ich es nun genieße, sie in dieser Ohnmacht zu sehen. So fühlen sich die Betroffenen der Handlungen dieser Personen nämlich oft, weshalb es sinnvoll ist, dass sie dieses Gefühl auch einmal kennen lernen. Das ist kein schönes Gefühl. Die Schuldigen sollten Angst haben und zittern, natürlich nur bezogen auf legitime Konsequenzen. Das ist das Sinnvollste, was sie nun noch tun können.

Sogar in meinen Träumen habe ich längst triumphiert. In den letzten Tagen träumte ich einmal, dass zwei Polizisten in Zivil in meiner Wohnung waren. Ich bin dann hingegangen und habe gesagt: „Durchsuchungsbefehl oder abhauen“. Sie entschieden sich dann dafür, abzuhauen. Ich plante dann den Bericht darüber auf DJP. Gegen die Wahrheit und die Gerechtigkeit gibt es keine Mittel außer der Gewalt!

Ein Polizist sagte einmal, dass nicht jeder, der keine Straftaten begeht (oder (noch) nicht einer solchen überführt wurde), gleich ein guter Mensch, und jeder, der Straftaten begangen hat, gleich ein schlechter Mensch sei. Dazu gehört viel mehr. Das Spektrum der Taten ist so groß. Ein Schwarzfahrer kann auch – nach deutschem Recht – ein Straftäter sein. Er kann dafür in Deutschland sogar ins Gefängnis gehen. Vielleicht wollte er aber nur zur Arbeit, um seine Kinder zu ernähren und hatte kein Geld für die Fahrkarte. In meinen Augen wäre diese Person deshalb nicht gleich ein schlechter Mensch. Man kann die Menschen nicht nur an einzelnen Fehlern, die meist einen enorm kleinen Teil des jeweiligen Lebens abbilden, beurteilen. Mit diesem Thema befasse ich mich auch ausführlich in meinen bald erscheinenden Büchern. An dieser Stelle soll es damit gut sein.

Für die Verantwortlichen gilt: Wer die einzige Möglichkeit, die öffentliche Diskussion zu stoppen und eine vernünftige Klärung zu erzielen, wovon beide Parteien profitiert hätten, nicht nutzt, muss sich eben damit abfinden, dass die öffentliche Diskussion nicht gestoppt wird. Das ist eigentlich eine bestechende Logik, oder? DJP und alle anderen Projekte werden über viele Jahre weiterbetrieben, fertig!

Nun kommen wir zu den Gründen, weshalb auf DJP in letzter Zeit weniger als sonst publiziert wurde. Wir haben es ja häufiger hier angedeutet. Nun soll es aber doch etwas ausführlicher dargestellt werden:

Zum einen wurden die Projekte auf den Weiterbetrieb über Jahre ausgerichtet. Dazu waren umfangreiche Vorbereitungen zu treffen und Vereinfachungen einzurichten. Die Projekte werden ja auch neben der Arbeit in Vollzeit seiner Autoren weiter betrieben. Deshalb wurde das gesamte System so angepasst, dass besonders effizient gearbeitet werden kann. Das Ganze gilt auch für die EDV und die Word- und Excel-Prozesse, bspw. werden nun Aktenvermerke angelegt, um die Akten für uns und andere effizient und all umfassend zu führen.

Zum anderen liegt das am angekündigten Schwesterprojekt, das in Kürze hier vorgestellt wird.

Zudem wurde umfangreich in die SEO-Struktur von DJP investiert, um bald noch besser (erste Erfolge stellen sich bereits ein) in den Suchmaschinen gelistet zu sein.

Auch ein erheblicher Grund ist natürlich das Schreiben der Bücher. Das ist aber bald bzgl. des Rohmaterials abgeschlossen, so dass nur noch strukturell daran zu arbeiten ist. Eine Leseprobe des zweiten Buchs (Arbeitstitel: „Horrortrip – Meine Odyssee durch die JVA Wittlich“) ist hier bald zu finden. Soweit wir erfahren haben, sind das die ersten Bücher zu diesem Thema, die nicht nur allgemeine Vorgänge abarbeiten, sondern konkrete, die durch unzählige Nachweise im Buch direkt belegt sind. Das ist einzigartig, erfordert aber entsprechend mehr Arbeit.

Sie, liebe Leser, können sich auf all das freuen. Die Projekte werden ab sofort im für Sie sichtbaren Bereich hochgefahren.

Der Autor und das Team von DJP

Planänderung zur Mitteilung des DJP-Buchs

Heute wurden alle, die sich in die “Verteilerliste” zur Erscheinung des DJP-Buchs eingetragen haben, per elektronischem Rundschreiben darüber informiert, dass wir den Plan ein wenig geändert haben.

Wir wollen dadurch verhindern, dass demokratiefeindliche Kriminelle, die zensieren und die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten manipulieren wollen, das noch weniger wirksam schaffen werden.

Jeder, der den Vermarktungsprozess eines Buches kennt, der weiß, dass diese zwar nach Fertigstellung mit einhergehender Ausstattung der obligatorischen ISBN-Nummern sofort in den Bestelllisten zu ordern sind (bzw. teilweise direkt versendet werden). Allerdings dauert es dann einige Wochen, bis das bestimmte Buch überall erhältlich ist. Das wird der Zeitpunkt sein, an dem wir sie informieren werden.

Ebenso verfahren wir mit dem zweiten Buch mit dem Arbeitstitel “Horrortrip – Meine Odyssee durch die JVA Wittlich”.

Wir bitten noch um etwas Geduld!

Ihr Team von DJP

DJP-Extra-Beitrag: Landgericht Trier versendet Aktenzeichen so, dass es den Empfänger nicht erreichen kann

Dies ist ein Extra-Beitrag wegen der Interaktion mit dem Bewährungshelfer (bzgl. Führungsaufsicht) am 23.04.2020 (Was bedeutet das?).

Derzeit läuft noch ein weiterer Antrag auf gerichtliche Entscheidung gegen die JVA Wittlich vor dem Landgericht Trier. Ich teilte diesem mit, was es sowieso schon wusste, nämlich, dass ich am 06.04.2020 entlassen wurde und dann logischerweise nicht mehr in der JVA Wittlich erreichbar bin. Das ist dem LG Trier aber -wie bereits erwähnt- sehr wohl bewusst (siehe auch Beschluss des Landgerichts Trier vom 21.02.2020siehe dort Seite 2).

Dennoch erhielt ich am 22.04.2020 das Schreiben nachgesendet, was am 03.04.2020 (!) an mich in die JVA Wittlich gesendet wurde. Hier ist es für Sie:

Schreiben vom Landgericht Trier vom 20.04.2020 zu 10 StVK 273/20

Das Landgericht Trier hat also das ursprüngliche Schreiben (Seite 2) am 03.04.2020 in die JVA Wittlich gesendet. Der 03.04.2020 war ein Freitag. Bereits am 06.04.2020, also am Montag darauf, wurde ich entlassen. Man muss noch wissen, dass samstags keine Post an die Gefangenen ausgeteilt wird und solche Behördenpost schon einmal gerne lange unterwegs ist (siehe zum Beispiel DJP-Beitrag Paradebeispiel Arbeit JVAs). Auch, dass Gefangene früh am Morgen entlassen werden und die Post nachmittags ausgeteilt wird. Es war also unmöglich, dass ich das jetzt nachgesendete Schreiben in der JVA Wittlich erhalte. Auch wurde es nicht nachgesendet. Erst als ich mich aktiv meldete, um das mitzuteilen, was dem Gericht ohnehin bekannt war, wurde das Schreiben nachgesendet.

War das eines der tausend Versehen, die der Justiz Rheinland-Pfalz täglich passieren und die zufällig immer zu Lasten der Gefangenen gehen oder wollte man es so aussehen lassen und mir das Aktenzeichen schlicht nicht mitteilen? Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!

 

Erneute gerichtliche Niederlage für die JVA Wittlich

Bereits Ende Februar 2020 musste die Justizvollzugsanstalt Wittlich (wieder die hochkompetente Abteilung 6 und wieder bzgl. meiner Person) erneut eine herbe und verdiente gerichtliche Niederlage einstecken. Spötter würden jetzt wohl sagen: “Das sind sie ja mittlerweile gewohnt!” Fakt ist allerdings, dass die Dichte und die Qualität der Niederlagen bemerkenswert ist. Konsequenzen werden ganz offensichtlich dennoch nicht gezogen. Das scheint ganz normal für diese Leute zu sein, und gegen den Walochni ist scheinbar alles erlaubt. Blöd nur, dass man das so öffentlich wohl kaum artikulieren kann. Übrig bleiben also einfach nur eine Menge gerichtlicher Niederlagen der JVA Wittlich, welche deutlich die dortigen Verhaltensweisen aufzeigen.

Diesmal setzte ich sogar eine einstweilige Anordnung durch. Den Beschluss können Sie über nachfolgenden Link herunterladen:

Beschluss Landgericht Trier vom 21.02.2020 zu 10 StVK 120/20 – Durchsetzung einer einstweiligen Anordnung gegen die JVA Wittlich

Sachverhalt:

In letztem Vollzugsplan, der mir Ende Oktober 2019 ausgehändigt wurde, wurden mir Lockerungen zur Sichtung meiner Unterlagen (für die Entschuldung) gewährt. Diese sollten einmal monatlich, ab 11/19, im Stadtgebiet von Wittlich stattfinden. Das hört sich erst einmal ganz gut an, mag man meinen (das ist ja meist Sinn der Sache bei der JVA Wittlich – mehr Schein als Sein nämlich).

Denkt man aber nur eine Sekunde darüber nach, so merkt man wieder schnell, dass das blanker Schwachsinn ist. Ich wohne ca. 120 km (zwei Fahrstunden) von der JVA Wittlich entfernt. In Haft wurden eine Wohnung und dein Büro von mir leer geräumt. Das ganze Gut befindet sich in einem kleinen Kellerraum an meinem derzeitigen, temporären Wohnort. Es ist also unmöglich, die Unterlagen in Wittlich zu sortieren, weil sie dort schlicht nicht sind.

Daher beantragte ich bereits im November 2019 direkt bei der VALin A. der Abteilung 6, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Zudem beantragte ich Lockerungen für die Suche nach einem Arbeitsplatz. Sie teilte mir dann nach fast zwei Monaten (wer nicht lockern und resozialisieren will, der zögert eben heraus) mit, dass sie Verständnis dafür habe, dass ich die Unterlagen nicht in Wittlich sichten könne. Bezüglich der Arbeitsplatzsuche verwies sie im Wesentlichen darauf, dass ich das auch aus der Haft machen könne, was natürlich auch Schwachsinn ist. Wofür soll ich mir auch einen Job suchen, wenn mich das Jobcenter gleich unversichert zu Hilfsarbeiten zwingen möchte (DJP berichtet: Vermittlungsvorschlag Jobcenter)? Es wäre ja auch Blödsinn, hätte ich mir einen angemessenen Job gesucht, um diesen nach der Haft nahtlos anzutreten. Sowas kann man ja nicht wollen.

Anpassungen bzgl. der Ausgänge nahm sie indes nicht vor, weil eben kein Interesse an einer Resozialisierung besteht. Sie teilte mit, dass meine Eingabe zum Vollzugsplan geheftet würde.

Ich war also wieder einmal dazu gezwungen, einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung zu stellen. Da die Resozialisierung sehr wichtig ist und ich kurz vor Entlassung (06.04.2020) stand, machte ich das in Form einer einstweiligen Anordnung (umgangssprachlich: “Eilantrag”). Hierbei genügt es nicht, im Recht zu sein. Das Bedürfnis zur Eile muss ebenfalls vorliegen.

Mein Antrag ging sodann, am 03.02.2019 beim Landgericht Trier ein.

Das Gericht gab mir wieder einmal Recht. Die JVA Wittlich wurde dazu verpflichtet, meine Anträge aus 11/19 zu bescheiden. Der Beschluss ist im positiven Sinne erneut musterhaft. Es lohnt sich wirklich, diesen zu lesen. Dabei werden Sie auch die Einzelheiten meiner hiesigen Ausführungen vernehmen können.

Die VALin A. beschied sodann meine Anträge. Das geschah allerdings, trotz des einstweiligen Rechtsschutzes, erst zwei Wochen später (kein Wille zur Resozialisierung = Verzögerung ). Zuerst wurde mir dann zwar ein Ausgang bewilligt, der dann aber kurz vorher doch wieder abgesagt wurde. Warum das so war, erfahren Sie schon bald in einem gesonderten Bericht.

Leserbrief eines ehemaligen Gefangenen der JVA Wittlich

Bereits am 27.02.2020 erreichte uns folgender sehr mutiger und aufrichtiger Leserbrief eines ehemaligen Gefangenen der JVA Wittlich.  Auf Grund der vielen Arbeit konnten wir erst am heutigen Tage Kontakt mit dem Verfasser aufnehmen. Freundlicherweise hat er uns gestattet, seine Eingabe zu veröffentlichen. Herzlichen Dank dafür! Wir stehen in Korrespondenz mit ihm und freuen uns auf einen Gastbeitrag von ihm, den wir dann umgehend auf DJP veröffentlichen werden. Hier nun seine Mitteilung in inhaltlich unveränderter Form. Wir lassen seine Ausführungen an dieser Stelle unkommentiert, denn sie sprechen für sich selbst. Seinen Namen werden wir zu seinem Schutze vor staatlichen Sanktionen unter allen Umständen geheim halten und hier anonymisieren:

Hi, Ich bin vor kurzem, genauer gesagt am XX.01.2020 [genaues Datum von der Redaktion unkenntlich gemacht] aus der JVA Wittlich entlassen worden, und kann dem was du hier so schreibst zu 100 % zustimmen. Auch ich habe die Haftzeit als absolut menschenverachtend erlebt, eine Resozialisierung findet hier nicht statt, im Gegenteil, in meinem Fall wurden mir sogar bei der Aufrechterhaltung meiner Sozialkontakte seitens der Anstalt, insbesondere durch die VAL und Sozialarbeiterin der Zugangsstation, massiv Steine in den Weg gelegt. Daher würde ich mich freuen, dich unterstützen zu können, wenn das möglich ist. Beste Grüße DJP-Leser [von der Redaktion anonymisiert]

Macht die Justiz über andere Behörden weiter?

Die Interaktionen mit dem Jobcenter sind bisweilen äußerst seltsam. Es scheint so, als würde es dort weitermachen, wo die Justiz mit meiner Entlassung aufhören musste: mich in irgendeine Arbeit zu vermitteln, sodass keine Aufklärung stattfindet (nach deren Auffassung).

Naturgemäß muss ich mich nach meiner Entlassung bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich einen Job habe, beim Jobcenter melden. Es scheint gerade so, als versuchten die Verantwortlichen des Ministeriums der Justiz in Mainz und der JVA Wittlich über dieses das zu erreichen, was Ihnen in Haft nicht gelungen ist: mich zur Arbeit zu zwingen (werden Sanktionen jedweder Art angedroht, ist es Zwang). Das tun die Verantwortlichen, weil sie glauben, das würde mich zum Schweigen bringen.

Derzeit habe ich weder einen Bescheid noch eine finanzielle Unterstützung vom Jobcenter erhalten, dennoch wollte mich es mich schon unter der Androhung von Sanktionen -trotz einer Berufsausbildung und zweier Berufe- zu Hilsarbeiten zwingen. Dabei wäre mir das aus vielerlei Gründen gar nicht möglich, was das Jobcenter sehr wohl weiß. Ich habe weder Geld für Fahrten noch für Bewerbungen und Gummistiefel etc. Besonders absurd ist aber, dass man mich zu einem 450-Euro-Job zwingen will, obwohl ich derzeit auf Grund der noch nicht bewilligten Leistungen noch nicht einmal krankenversichert bin! Das Jobcenter weiß auch das ganz genau, es scheint die dortigen Mitarbeiter -wie auch die anderen fehlenden Kriterien- nur nicht zu interessieren.

Das Jobcenter in Alzey sendete mir also, bevor ich Leistungsempfänger bin, einen Vermittlungsvorschlag für eine unpassende und unmögliche Stelle in Form eines 450-Euro-Jobs, bei dem ich nicht versichert gewesen wäre. Das muss man sich mal vorstellen! Wären die anderen o.g. Kriterien erfüllt gewesen, hätte ich unter Zwang durch das Jobcenter unversichert in einem Job gearbeitet, durch welchen ich ebenfalls nicht versichert gewesen wäre.

Da bleibt einem doch gar nichts anderes übrig, als davon auszugehen, dass das Land Rheinland-Pfalz weitere erfolglose Versuche unternimmt.

Natürlich werde ich arbeiten. Ich werde mich für passende, meiner Qualifikation und Berufsplanung entsprechende, Stellen bewerben. Der Sinn dieser Versuche bleibt weiterhin unklar. Ich habe alles längst so eingerichtet, dass alle Projekte neben der Arbeit, nach Antritt der neuen Stelle, laufen werden. Zudem beeilen wir uns mit unseren Arbeiten (vor allem am ersten Buch), so dass wir vor Antritt noch möglichst viel geschafft kriegen.

Es wird mir geradezu große Freude bereiten, wenn die Verantwortlichen merken, dass Ihnen eine Beschäftigung meiner Person in Bezug auf die Aufklärung nichts nutzen wird. Dass ihre “Pläne” wieder einmal scheitern werden.

Background-Arbeiten auf DJP abgeschlossen. Neue Berichte folgen in Kürze

Die Background-Arbeiten haben sich bis heute hingezogen. Nun sind wir fertig. DJP ist sicherer, benutzerfreundlicher und übersichtlicher geworden.

Naturgemäß sind Background-Arbeiten, wie es der Name schon sagt, und dessen Ergebnisse größtenteils nicht sichtbar. Wir haben die letzten Wochen intensiv an DJP gearbeitet. Das Wichtigste für uns sind Ihre Interessen als Leser. Diese sind eine benutzerfreundliche, übersichtliche und sichere Webseite. Die Sicherheit ist auch deshalb wichtig, weil Sie als Bürger das Recht haben, auch mit Informationen versorgt zu werden, die nicht von den Behörden selbst stammen, denn wer kritisiert schon sich selbst?! All diese Zwecke werden mit der neuen Webseite von DJP erfüllt.

Einiges ist außerdem doch sichtbar:

  1. Wir haben die Kontaktformulare überarbeitet, um Ihnen auf Grund des immer größer werdenden Interesses einen  besseren Service bieten zu können.
  2. Die Navigation wurde neu strukturiert und vereinfacht.
  3. Auf der rechten Seite finden Sie nun sog. “Side-Buttons”, die es Ihnen erlauben, schnell, mit nur einem Klick mit uns in Kontakt zu treten und sich mit uns in den sozialen Medien  zu verbinden.

In Kürze erwarten Sie einige sehr interessante Berichte.

Vielen Dank und viel Spaß mit der überarbeiteten Webseite!

Ihr Team von DJP

Blog “Rezept der Woche aus der JVA Wittlich” wird mit KW 14 eingestellt

Aufgrund der Entlassung des Autors aus der Haft am 06.04.2020 sind zuverlässige Informationen über das Essen in der Anstalt nicht mehr zu erfassen. Der Blog “Rezept der Woche aus der JVA Wittlich” wird also hiermit eingestellt.